fbpx

Methoden zur künstlichen Befruchtung: IVF und ICSI

Weltweit wurden mehr als 8 Millionen Kinder durch In-vitro-Fertilisation geboren.

IVF (In-Vitro Fertilization) ist eine meistgenutzte Methode zur künstlichen Befruchtung. Im Laufe der IVF werden die Samenzelle und die Eizelle auf einer Petrischale unter geprüften Laborbedingungen zusammengeführt. Um die Eizellen zu erhalten, wird die Frau zur Superovulation induziert, im Verlauf werden Eizellen durch Punktion entfernt. Der männliche Partner spendet seine Samenzellen am Tag der Punktion, damit die gewonnenen Eizellen gleich befruchtet werden können.

IVF

Bei der klassischen IVF Methode, die Eizelle und das Sperma werden in einer Petrischale zusammengestellt hoffentlich befruchtet eine Samenzelle eine Eizelle. Die Schale wird in einem Inkubator kultiviert. Nach 16-18 Stunden wird die Befruchtung der Eier überprüft und korrekt befruchtete Eier werden weiter kultiviert, damit sich die Embryonen entwickeln können. Die Embryonalentwicklung wird im Labor 2-6 Tage lang überwacht.

ICSI

ICSI (Intracytoplasmatische Spermieninjektion) ist eine Methode zur In-vitro-Fertilisation, bei der ein einzelnes gesundes Sperma unter einem Mikroskop ausgewählt und mit einer Mikropipette direkt in das Zytoplasma einer Eizelle eingeführt wird. Die ICSI-Methode wird normalerweise bei männlicher Unfruchtbarkeit angewendet oder wenn die vorherige IVF-Methode nicht das gewünschte Ergebnis erbracht hat. Die ICSI-Methode wird auch angewendet, wenn die Eizellen einer Frau zuvor eingefroren wurden (siehe Kryokonservierung). Die Weiterentwicklung und Überwachung von Embryonen erfolgt ähnlich wie bei der IVF-Methode.

Stadien der In-vitro-Fertilisation:

  • Konsultation, Basisstudien, Blutuntersuchungen, Analysen, Stimulation der Eierstöcke.
  • Eizellentnahme und Spermaprobe gegeben
  • Befruchtung (IVF / ICSI)
  • Embryo kultivierung (2-6 Tage)
  • Embryotransfer
  • Schwangerschaftstests

Embryotransfer

Der Tag des Embryotransfers hängt von der Entwicklung und Anzahl der Embryonen ab. Der Embryologe wählt Embryonen bester Qualität für die Transplantation aus. In Estland ist es erlaubt, bis zu 3 Embryonen zu transplantieren. In der Regel wird jedoch empfohlen, 1 Embryo zu transplantieren, um die mit Mehrlingsschwangerschaften verbundenen möglichen Risiken zu vermeiden. Wenn es einen Überschuss an Embryonen gibt, haben beabsichtigte Eltern die Möglichkeit, Embryonen von guter Qualität für zukünftige IVF-Behandlungen einzufrieren.

Wenn Sie möchten, können Sie EmbryoGlue in unserer Klinik verwenden. EmbryoGlue ist eine Embryotransfer-Lösung, die es dem damit behandelten Embryo durch biomechanische Signale erleichtert, an die Gebärmutterschleimhaut anzuhaften. EmbryoGlue verbessert so die Einnistung des Embryos in die Gebärmutter und erhöht damit die Schwangerschaftsrate.

Erkennung einer Schwangerschaft

Um schwanger zu werden, muss sich der Embryo an der inneren Oberfläche des Uterus oder Endometriums der Frau festsetzen. Zwei Wochen nach dem Embryotransfer zeigt der Bluttest (hCG), ob der Embryo verschachtelt ist. Eine klinische Schwangerschaft kann 6 Wochen nach der Transplantation festgestellt werden.

Der Erfolg der In-vitro-Fertilisation ist individuell und hängt von den Ursachen der Unfruchtbarkeit ab. Im Durchschnitt sind etwa 30% der Verfahren erfolgreich.

Kontaktieren Sie uns für eine Beratung – wir finden die richtige Lösung für Sie!

Louise Brown, das erste durch In-vitro-Fertilisation geborene Kind, wurde 1978 in England geboren.
EstoniaRussiaEnglishGermanTurkey